Blütenpracht heißt sowohl den Sommer als auch Touristen wilkommen

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Hakendorn-Akazie, Namibia
Die Hakendorn-Akazie zeigt ihre kugelförmigen, weiß-gelblichen Kätzchen. Alle Fotos: Dirk Heinrich

Die ersten Touristen, die nach sechsmonatigem Lockdown am 11. September dieses Jahres in Namibia eintrafen, wurden von Tausenden verschiedenen Akazienblüten sowie den Blüten des Wurmrindenbaumes in und um Windhoek herum begrüßt. Der Frühling ist angebrochen und die Natur erwacht aus ihrem Winterschlaf. Zuerst zeigte die Hakendorn-Akazie ihre kugelförmigen, weiß-gelblichen Kätzchen auf stacheligen, noch nackten Zweigen und Ästen. Kurz darauf schmückten erste goldgelbe, weiche Kätzchen die Kameldornbäume, zusammen mit frischen grünen Blättern, die beide durch lange weiße Dornen geschützt werden 

Goldgelbe, weiche Kätzchen schmücken die Kameldornbäume.

Die grünlich-weißen Blüten des Wurmrindenbaumes sind viel größer als die runden Akazienkätzchen, sehen aber genauso weich und zerbrechlich aus. Sie blühen vor den Blättern und sind ein weiteres Zeichen für den nahenden Sommer. Diese Bäume haben keine Dornen zum Schutz der Blüten und Blätter. Sie verleihen den trockenen Landschaften, die der Winter hinterlassen hat, eine gewisse Lebendigkeit. 

Die grünlich-weißen Blüten des Wurmrindenbaumes blühen vor den Blättern und sind ein Zeichen für den nahenden Sommer.

Einige wenige Kerzenakazien blühen ebenfalls und haben der Blütenpracht in Freiflächen, Flussbetten und einigen Gärten mit endemischen Bäumen und Sträuchern einen gelblichen Farbton hinzugefügt. Leicht gekrümmte Dornenpaare schützen die zahlreichen und kleinen kugelförmigen Blüten, die cremefarben sind und beim Verwelken gelb werden.  

Einige Kerzenakazien blühen und haben der Natur einen gelblichen Farbton hinzugefügt.

Bald werden andere Akazien blühen, und diejenigen, die jetzt die ersten Touristen in Namibia begrüßten, entwickeln Schoten und grüne Blätter. Insekten und Vögel können den Nektar der Akazien noch einige Zeit genießen, da die verschiedenen Arten alle zu unterschiedlichen Zeiten blühen. 

Dirk Heinrich 

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