Der namibische Umweltminister stellt neue Parkmanagementpläne vor

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Parkmanagementplan, Namibia
Der Minister für Umwelt, Forstwirtschaft und Tourismus, Pohamba Shifeta (Mitte), der MEFT-Exekutivdirektor Teofilus Nghitila (links) und die Kooperationsleiterin der Deutschen Botschaft in Namibia, Dr. Gabriele Geier (rechts) mit einigen Kopien der Parkverwaltungspläne am Mittwochabend (14. Oktober 2020).

Der Minister für Umwelt, Forstwirtschaft und Tourismus, Pohamba Shifeta, hat gestern Abend (14. Oktober 2020) in Windhoek die Parkmanagement- und Tourismusentwicklungspläne für die nordöstlichen Parks und den Tsau //Khaeb (Sperrgebiet) Nationalpark vorgestellt. Die Parkmanagementpläne für die Bwabwata-, Mudumu-, Nkasa Rupara- und Khaudum-Nationalparks, den Popa Falls Wildpark und den Tsau //Khaeb (Sperrgebiet) Nationalpark legen die Ziele und Richtlinien für das Management und die Entwicklung der Nationalparks fest. Sie beinhalten außerdem die Vorgaben des Ministeriums für Umwelt, Forstwirtschaft und Tourismus (MEFT), wie die Nationalparks verwaltet werden sollen.

Parkmanagment-Gebäude, Aus
Im Zuge der Namibisch-Deutschen Entwicklungszusammenarbeit wurde nicht nur ein neues Bürogebäude für die Verwaltung des Tsau//Khaeb Nationalparks in Aus gebaut, sondern auch Personalunterkünfte und Einfahrtstore.

“Jede Instanz oder Einzelperson, die in irgendeiner Weise mit einem bestimmten Park zu tun hat, muss sicherstellen, dass alle Handlungen und Entscheidungen, die den bestimmten Park betreffen, mit dem Parkverwaltungsplan übereinstimmen”, sagte Minister Pohamba.

Dr. Gabriele Geier, Referentin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung bei der Deutschen Botschaft in Namibia, wies darauf hin, dass ein Managementplan wie eine Landkarte sei. Nur eine neu überarbeitete Karte könne den besten Weg zum Ziel zeigen, aber die Karte wird niemanden dorthin bringen – man müsse selbst zu Fuß gehen. Für die Reise benötige man die beste Ausrüstung, das beste Wissen und den besten Willen, sagte Geier. Deutschland hat das Parkentwicklungsprogramm finanziell großzügig unterstützt.

Tsau Khaeb (Sperrgebiet) Nationalpark, Namibia
Ein Einfahrtstor zum Tsau //Khaeb Nationalpark im Süden Namibias.

In den Tourismusentwicklungsplänen wurden neun neue Konzessionen im Tsau //Khaeb (Sperrgebiet) Nationalpark und vier Konzessionen für Nordost-Parks festgelegt, darunter drei Konzessionen in Bwabwata und eine im Mudumu-Nationalpark. “Derzeit ist das Ministerium mit der Überarbeitung der Management- und Tourismusentwicklungspläne für die Nationalparks Etosha, Mangetti, Namib Naukluft, Dorob und Skelettküste beschäftigt”, sagte der Minister. Die Einführung der Naturschutzgebühr als Teil der Parkeintrittsgebühren für alle Nationalparks werde einen bedeutenden Einfluss auf das Management der Nationalparks und die Umsetzung der entsprechenden Parkmanagementpläne haben.

Kopien der Management- und Tourismusentwicklungspläne wurden hochrangigen MEFT-Beamten und Vertretern verschiedener NGOs, der FENATA, Namdeb und NWR überreicht. Einige Experten erwähnten, dass in der Vergangenheit bereits verschiedene Managementpläne entwickelt worden seien, die in irgendwelchen Schubladen verstaubten, statt Veränderungen und Verbesserungen zu bringen.

Dirk Heinrich

Parkmanagementplan, Vorstellung
Die FENATA- Vorsitzende Netumbo Nashandi (rechts) erhält vom Minister für Umwelt, Forstwirtschaft und Tourismus, Pohamba Shifeta (links), eine Reihe von Kopien der Parkmanagement- und Tourismusentwicklungspläne für die nordöstlichen Parks und den Tsau //Khaeb (Sperrgebiet) Nationalpark.

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