Sinkender Wasserpegel sorgt für zunehmendes Brutgeschäft

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Scherenschnabel Namibia

Überflutet der mächtige Sambesi die Uferregionen, bedeutet dies für viele Vogelarten zusätzlichen Lebensraum mit gewaltigem Nahrungsangebot. Für die Braunmantel-Scherenschnäbler geht jedoch ein wichtiges Habitat verloren. Die weißen Sandbänke verschwinden unter den Wassermassen und somit die Schlaf- und Ruheplätze sowie die Nistplätze.

Der Bestand dieser Vogelart wird in Afrika auf 10.000 geschätzt. In Namibia kommt der inter-afrikanische Zugvogel nur in den nördlichen Teilen der Kavango-Region und in der Sambesi-Region vor. Im südlichen Afrika sind Braunmantel-Scherenschnäbler vom Aussterben bedroht. Umso erfreulicher ist es, Nester mit Eiern, Küken und Jungvögeln in der Nähe der Zambezi Mubala Lodge und des Zambezi Mubala Camps zu finden.

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Scherenschnabel-Küken Namibia
Gut getarnt liegt dieses Küken im Hufabdruck eines Rindes. Die noch nicht flüggen Küken graben sich eine leichte Mulde, in die sie flüchten wenn Gefahr droht. Flach an den Boden gepresst verharren sie regungslos, bis die Eltern entwarnen.

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